Latein ging nicht mit dem Römischen Reich unter, sondern blieb auch noch in dem Jahrtausend danach das wichtigste Kommunikationsmedium der Literatur und der Wissenschaft im Abendland (Mittellatein). Die vermeintlich «tote Sprache» überlebte sogar das Mittelalter und behauptete sich bis in die Neuzeit hinein (Neulatein). Wir beschäftigen uns mit diesem gewaltigen Erbe und seinen Medien in Form von Handschriften und Drucken. Das Fach Mittellatein und Neulatein ist somit Sprach- und Literaturwissenschaft, aber zugleich auch Medien- und Kulturwissenschaft. Es steht im Zentrum der philologischen und historischen Studien über die westliche Kultur seit etwa 500 n.Chr. und ist stark international und interdisziplinär ausgerichtet.
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Unter den römischen Historikern ragt die Gestalt des in Padua geborenen und tätigen Titus Livius (gest. um 17 n.Chr.) heraus. Nicht nur schrieb er eine monumentale Geschichte Roms von der Gründung der Stadt bis Augustus in 142 Büchern (Annalen oder Ab urbe condita libri), so...
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